Windhunde/Windsprites in der Kunst

Da der Windhund eine alte Rasse ist, findet man ihn in der Kunst bereits in der Antike. Seine kleine Unterkategorie "Windsprite" ist allerdings viel, viel jünger und somit kaum zu finden.

Da wir aber vor den Windsprites bereits Barsois, Deerhounds und Salukis gehabt haben, umfasst unsere Sammlung eben auch, oder vor allem diese Rassen.

Beginnen wir mit unserem ältesten Stück. Ein unauffälliger Tonziegel, der deshalb aus der Reihe tanzt, weil  in dessen Trocknungsphase ein  uns unbekannter Hund, vermutlich eine Feld-,Wald- und Wiesenmischung, über die Tonziegel spaziert oder gerannt ist. Der Ziegel stammt aus Augusta Raurica, einer der drei grossen Legionsgarnisonen auf dem Boden der heutigen Schweiz. Er ist klar römischer Herkunft und befände sich heute tief unter Sand, Kies und Asphalt der Autobahn zwischen Basel und Zürich begraben, wenn nicht damals, kurz bevor die Bagger kamen, ein unterdessen verstorbener lieber Kollege eben diese Tonscherbe ausgegraben und mitgenommen hätte. Ich erfreue mich immer wieder am Anblick dieser fast 2000-jährigen Spur eines  uns unbekannten Hundes.

Noch in der Schweiz wohnend hatte ich die Gelegenheit, diesen bronzenen Türklopfer ersteigern zu können, ohne zu wissen, dass er innert Jahresfrist einen schönen Platz an unserer Haustüre in Wischhafen bekommen würde.

Seit einigen Jahren achte ich auf Stockknäufe mit entsprechenden Motiven, dem schönsten habe ich bis-her noch keinen Stock drunterstellen können...

Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Kurz vor unserem Umzug nach Wischhafen fand ich bei einem amerikanischen Antiquar diese schöne Lampe mit altrosa-ockerfarbenen Barsois, ein ideales Geburtstagsgeschenk für meine Frau.

Diesem wunderschönen alten Barsoi aus Bronze fehlt leider der Fuss am rechten Hinterlauf.

Diesen reizenden Porzellan-Whippet von nicht ganz korrekter Grösse konnte ich in Kalifornien ergattern.

Dieses keltisch-orientierte Wandbild hat meine Frau gemacht. Sie ist in solchen Dingen viel begabter als ich.

Wieder etwas, das mir der heilige St. Ebay beschert hat. Gleich zwei dieser prachtvollen Deerhound-Köpfe (leider keine echte Bronze) bewachen den Eingang zu unserem Haus.

Diesen metallenen Windhund hat sich meine Frau von mir zu Weihnachten 2018  gewünscht und erhalten...

Nun kommen wir zum Bereich der Stiche, mehrheitlich aus dem 18. und 19. Jahrhundert, wie sie vor allem in Grossbritannien grossen Anklang gefunden haben.

Die ersten zwei haben nach meinem Dafürhalten viel Ähnlichkeit mit unseren Silken Windsprites, obwohl es vermutlich nicht so genau getroffene Barsois sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den nebenstehenden Stich von Sir Edwin Landseer im opulenten Goldrahmen haben wir in den Achtzigern in Edinburgh  gekauft und im VW-Bus nach Hause geschmuggelt. Er hängt jetzt in unserer Diele und ist riesengross. Fast alle weiteren Deerhound- Landseers finden sich in unserem Haus.

Weitere Stiche mit Deerhounds und gemischten Windhundgruppen finden sich quer durch unsere weiteren Räume.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und bevor ich es vergesse, das Bild im Hintergrund ist Emaille auf Stahl. Es hat mich viele Stunden der Arbeit gekostet. Jede einzelne Kupferplatte musste mit Glassand bestreut und dann gebrannt werden. Das Sujet (unser erster kleiner Deerhound) stammt von einer Zeichnung unserer Deerhound-Züchterin Ann M. Smart in Schottland, das ich vielfach vergrössert farbig umgesetzt habe.

Die unterste Figur ist aus Bronze, steht auf einem Marmorfuss und stammt aus dem frühen XX. JH.

 

 

 

 

 

 

 

© 2019 by Hans Peter Krähenbühl

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